„Phänomen“ 11. September: Videos die uns nicht mehr loslassen

Heute vor 13 Jahren sahen wir schreckliche Bilder von zwei zusammen stürzenden Türmen in New York. Das World Trade Center wurde dem Erdboden gleich gemacht. Warum vergessen wir diese Bilder wahrscheinlich unser Leben lang nicht?

Und warum?
Die Antwort ist: Einige Bilder, die wir sehen, bleiben einfach im Kopf hängen.

Das passiert durch die Emotion, durch das starke Gefühl, das sie in uns erwecken oder erweckt haben. Im Gegenzug bedeutet das aber auch: Jeden Tag prasseln Millionen von Eindrücken und Bilder auf uns ein, die uns eben kein Gefühl vermitteln, die uns einfach „kalt“ lassen.

Welche Grundprinzipien auch Kinofilme nutzen

Unser menschlicher Filter ist so gebaut, dass er innerhalb von Milli-Sekunden entscheiden kann, was wichtig und was unwichtig ist. Gerade die Dinge, die wir nicht sofort als „Wichtig“ erkennen, lassen uns deshalb erst einmal kalt. Nach Erkenntnissen der Neurowissenschaft sind Entscheidungen, die wir treffen, viel häufiger emotional gesteuert als wir vermuten. Das Unterbewusstsein ist für 85% unserer Entscheidungen verantwortlich. Es verbindet Gefühle mit Bildern.


Das gleiche Phänomen nutzen Kinofilme, bei denen wir mitgehen und sogar physisch zusammenzucken, wenn der böse Schurke uns erschreckt. Doch nicht nur Filme auf Großleinwand können berühren, fesseln, uns zum Nachdenken bewegen: mit den richtigen Grundprinzipien können auch Sie als Unternehmer Ihre Kunden im übertragenden Sinne “fesseln”.

Ein gesundes Maß zwischen Emotionen und Informationen schaffen

Sollten wir nun in jedem Video immer nur auf pure Emotionen setzen, damit der Kunde diese behält? Was können wir aus den Studien der Neurowissenschaften lernen?

 

  1. Informationen werden besser und länger behalten, wenn Sie nicht nur „verstandesgemäß“ präsentiert werden, sondern auch mit dem richtigen Gefühl dabei, d.h.: Wecken Sie zuerst eine Emotion bei Ihrem Zuschauer/Kunden (Neugier / Interesse / Aufregung etc.) und präsentieren dann erst Ihre Information.
  2. Vermitteln Sie Ihrem Kunden schon mit dem Kontext, in dem Ihr Video zu sehen ist, warum er unbedingt bei Ihnen bis zum Ende zuschauen soll.
  3. Kommen Sie möglichst bald auf den Punkt. Beantworten Sie die wichtigsten Fragen (Informationen) in dem Video.

 

Übrigens werden nur 5 Prozent aller Web-Videos wegen ihres Info-Inhaltes angeschaut, Informationen kommen immer erst nachdem man eine Emotion zum Thema hat.


Welche Fehler bei der Erstellung eines Imagefilms Sie unbedingt vermeiden müssen verrate ich Ihnen gerne auf

www.video-impression.com

Google+ Themenseite

RSS-Feed Blog