Neue Domain im Zuge der Webseitenoptimierung?

 

Wenn eine Optimierung der Firmenwebseite ansteht, dann beschäftigen sich viele meiner Kunden mit dem Domain-Thema:
Nämlich damit, ob sie ihre alte Webadresse behalten sollen oder sich im Zuge der inhaltlichen Optimierung eine neue besorgen sollen.

Denn das Ziel ist ja eine bessere Sichtbarkeit bei Google&Co., was zwar durch eine „sprechende“ Domain noch längst nicht gewährleistet ist – doch ein wenig helfen kann eine solche Domain der Webseite in der Regel schon.

Der häufigste Fall ist der, dass der Kunde bisher eine reine Namensdomain nutzt:
Das heißt, die Webadresse heißt so wie ihr/e Inhaber(-firma), zum Beispiel sabine-meier.de oder krueger-sohn.de.
Nun möchte der Kunde gerne ein wichtiges Keyword in der Domain unterbringen und prüft die Verfügbarkeit von neuen Adressen wie zum Beispiel unternehmensberatung-meier.de  oder altbausanierung-krueger.de.

Die Frage an mich lautet dann immer:
„Wenn ich mir die neue Domain besorgen und auf die alte weiterleite – hilft mir das?“
Und: „ … Außerdem  habe ich mir noch 10 weitere Adressen reserviert, die ich dann auch umleiten könnte – das ist doch gut, nicht wahr?“
Die Antwort ist leider „Nein“.
Denn Google kommt es bei der Bewertung einer Webseite (wozu auch unter anderem der Domainname herangezogen wird) auf die Inhalte an, die unter dieser Domain = unter dieser Adresse liegen.
Wenn man die Inhalte auf der alten Adresse liegenlässt und nur eine sozusagen „leere“ neue Adresse auf die alte verweisen lässt, dann bewirkt das in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung gar nichts.

Etwas bringen würde hingegen der Umzug der Inhalte auf die neue Domain – allerdings sollte so eine Entscheidung gut durchdacht werden.

Denn falls die alte Webadresse schon lange besteht, genießt sie einen nicht zu verachtenden Vertrauensbonus bei Google: Denn die Suchmaschine „weiß“, dass diese Domain in den letzten Jahren verlässlich Inhalt zum Thema Unternehmensberatung oder Altbausanierung geliefert hat. Eine neue Domain muss sich erst wieder mühsam dieses Vertrauen erarbeiten, und das dauert seine Zeit.

Fazit:

  • Prüfen Sie, ob ein Domainwechsel das Richtige ist oder ob auch eine optimierte Struktur oder Neubenennung der Unterseiten Ihre wichtigen Keywords prominenter platzieren kann.
  • Und trennen Sie sich von den Domains, die sie „leer“ weiterleiten oder irgendwann einmal weiterleiten wollten – auch wenn diese Domains Sie vielleicht jeweils nicht mehr als 1-2 Euro pro Monat kosten, kommt bei 20-30 Domains im Jahr doch ganz schön etwas an Kosten zusammen.

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Über die Autorin:


Stefanie Engel unterstützt Unternehmer und Unternehmerinnen in Bezug auf die Sichtbarkeit der Firmenwebseite bei Google&Co.: Sie erstellt suchmaschinenoptimierte Webseiten und berät zu allen Online-Marketing-Massnahmen, speziell Google Adwords.

 

Mehr zu Thema Suchmaschinenoptimierung und Stefanie Engel: www.webseitenoptimierung-hamburg.de


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