Wie geht es Ihrer Webseite = Ihrem wichtigen Vertriebsmitarbeiter?

 

Mit Ihrer Firmenwebseite möchten Sie natürlich hauptsächlich neue potenzielle Kunden erreichen und diese über Ihre Angebote und Leistungen informieren:

Wenn jedoch dieser wichtige „Mitarbeiter“ kränkelt, können diese Ziele nicht erreicht werden.

 

Dass eine Webseite schlecht sichtbar in der Suchmaschine ist, kann viele verschiedene Ursachen haben:


Google legt heutzutage extrem viel Wert auf gute, informative, einmalige Inhalte – und deutlich weniger Wert auf externe Backlinks als noch vor ein paar Jahren.

Allerdings sind die SEO-Maßnahmen in Bezug auf Content-Optimierung oder auch Linkaufaufbau hier dieses Mal ausnahmsweise gar nicht gemeint, wenn vom „Kränkeln“ die Rede ist:

 

Denn die Basis für die Fruchtbarkeit aller anderen Optimierungsmaßnahmen ist das grundsätzliche Funktionieren der Webseite. Funktionieren bedeutet dabei,

  • dass Google die Seite schnell und ohne Behinderungen auslesen, indexieren und bewerten kann
  • dass der menschliche Besucher ein gutes Nutzererlebnis hat, mit schnell verfügbaren Inhalten und einer guten Strukturierung und Orientierung
  • dass die Inhalte sowohl aus Sicht des menschlichen Besuchers als auch aus Sicht von Google „wertvoll“ und relevant sind: beispielsweise durch einzigartige Texte (im Gegensatz zu kopierten oder dünnen Füll-Texten)

 

Damit diese Bedingungen erfüllt werden können, gilt es bestimmte technische Probleme zu vermeiden und den jeweiligen Bereich aufzuräumen bzw. zu optimieren.

 

Dazu zählen

  • Server-Reaktionszeit:

    Je schneller die Webseite geladen wird, desto besser für menschliche Besucher und auch für die Suchmaschine (deren Roboter auch nicht ewig warten). Dabei spielt auch die Antwortzeit des Servers beim Provider eine große Rolle.

  • Dateigrößen:

    Je größer die verschiedenen Dateien, durch deren Zusammenspiel so eine Webseite überhaupt erst im Browser dargestellt werden kann, desto langsamer lädt die Seite. Deshalb ist es wichtig, vorn vorneherein möglichst „schlanke“ Dateien (beispielsweise Bilder mit nicht zu großer Auflösung) und/oder die Dateien zu komprimieren bzw. auch auszulagern.
    Im Orchester der Webseite spielen unter anderem mit: HTML-Dokumente, CSS-Dateien, Javasript-Dateien.

  • Sinnvolle Verzeichnisstruktur:

    Alle Unterseiten einer Domain sollten sinnvoll „sortiert“ sein; bei größeren Webseiten geschieht das in der Regel durch verschiedene Ober- und Unterebenen. Dabei ist es einerseits wichtig, einen logischen Aufbau zu erstellen – und andererseits, die einzelnen Unterseiten sinnvoll über die Navigation zu verlinken.
    Achtung: die Verzeichnisse sollten nicht so tief verschachtelt liegen, dass Besucher und/oder Suchmaschine (zu) viele Klicks bis zum Ziel brauchen! Idealerweise ist jedes zumindest jedes wichtige Unterverzeichnis mit maximal 3 Klicks von der Startseite aus erreichbar.

  • Funktionierende interne und externe Verlinkung:

    Sehr störend sowohl für menschliche Besucher und geradezu „abtörnend“ für die Suchmaschine: Links, die ins Nichts führen – beispielsweise, weil das Linkziel nicht mehr existiert oder seine Adresse geändert hat.
    Solche unangenehmen, sogenannten broken links können intern beispielsweise durch die Umbenennung von Blogartikeln entstehen und extern beispielsweise durch neue Internetadressen von Kooperationspartnern.
    Wichtig zu wissen:
    Eine Webseite mit vielen internen oder externen broken links wirkt für die Suchmaschine sozusagen ungepflegt – zusammen mit anderen Faktoren kann sich das definitiv sehr negativ auf das Ranking auswirken.

  • Funktionierende „Hinweissschilder“:

    Je besser und sauberer diese Hinweisschilder innerhalb einer Domain genutzt werden, desto besser kann die Suchmaschine verstehen, worum es jeweils auf welcher Unterseite geht, was das Oberthema und welches die Nebenthemen der Internetpräsenz sind.

    Dazu zählen Elemente wie
    • HTML-Überschriften (Achtung: immer nur EINE H1-Überschrift pro Unterverzeichnis!)
    • die wichtigen Meta-Angaben Title und Description – und zwar jeweilis pro Unterverzeichnis
    • Alternativ-Texte für Bilder

 

Im Zusammenspiel mit guten Inhalten entfaltet die funktionierende Technik dann ihre volle Wirkung = für eine verbesserte Sichtbarkeit bei Google & Co.


Sorgen Sie deshalb dafür, dass es Ihrer Webseite gut geht – oder eben dafür, dass sie genesen kann und wieder „auf die Füße“ kommt und nutzen Sie Analysetools wie beispielsweise XOVI. Auch unser Webseiten-Check beruht auf den Analysen aus XOVI und erklärt zusätzlich die wichtigsten To Do’s anhand der Tool-Kennzahlen.

Falls Sie nicht gleich Geld für ein solches Analyseinstrument ausgeben möchten, dann ist für viele Kennzahlen auch das kostenlose Tool Screaming Frog sehr nützlich. Dieses wird auf dem Rechner installiert, wohingegen die kostenpflichtigen SEO-Helferlein in der Regel Online-Tools sind.

 

Gute Besserung für Ihre Webseite!

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Über die Autorin:


Stefanie Engel unterstützt Unternehmer und Unternehmerinnen in Bezug auf die Sichtbarkeit der Firmenwebseite bei Google&Co.: Sie erstellt suchmaschinenoptimierte Webseiten und berät zu allen Online-Marketing-Massnahmen, speziell Google Adwords.

 

Mehr zu Thema Suchmaschinenoptimierung und Stefanie Engel: www.webseitenoptimierung-hamburg.de


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