Blogartikel schreiben - Tipps aus der Praxis

Als Unternehmer, der die eigenen Produkte oder Leistungen im Internet sichtbar machen möchte, wird man früher oder später mit dem Thema Social Media und damit eigentlich automatisch mit dem Schreiben von Blogartikeln konfrontiert.

 

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass das Schreiben von interessanten Blogbeiträgen sehr häufig größere und nachhaltigere Werbeeffekte hat als beispielsweise eine Google Adwords–Anzeige.

Der Grund dafür ist:

Für den Empfänger ist es eine sehr angenehme Art des Marketings, den er erhält von einem Experten interessantes Fachwissen in Form von konkreten Informationen und Tipps zu einem bestimmten Thema.

Und für den Autor – der ja damit indirekt auf seine Leistungen oder Produkte aufmerksam machen möchte – besteht der Gewinn in dem Vertrauensvorsprung, den er dadurch gegenüber Wettbewerbern erhält.

 

 

Was sollte man also beachten, wenn man Blogartikel oder speziell Fachartikel schreibt?

 

 

Den Hintergrund und das „Oberthema“ der Plattform, auf der der Artikel erscheint.

 

Das Portal, auf dem der Artikel veröffentlicht wird, kann beispielsweise ein Online-Unternehmer-Magazin sein oder die eigene Webseite oder auch die Webseite eines Kooperationspartners, der den Gastartikel dort veröffentlicht.

Das Thema des Artikels sollte also immer auch eine Verbindung zu dem Oberthema (beispielsweise Kundengewinnung mit Videomarketing, Kundengewinnung mit passenden Businessfotos) haben.

 

Die Sprache

 

Wenn es sich um einen Fachartikel handelt, wovon wir hier ausgehen (und nicht beispielsweise um einen Reisebericht ) kann der Text entweder sachlich neutral oder auch als persönliche Ansprache geschrieben werden. Er darf nur nicht platt oder umgangssprachlich sein.

 

Bilder

 

Wenn man zur Verdeutlichung der Inhalte Bilder verwenden möchte, dann sollten das aus rechtlichen Gründen am besten selbstgeschossene Fotos oder Bilder von pixabay.de sein. Diese dürfen wirklich frei für alle Zwecke verwendet werden dürfen (Achtung: Trotzdem muss das Markenrecht und das Persönlichkeitsrecht beachtet werden).

Bei allen Stockphoto-Anbietern wie fotolia.de sind unbedingt die AGBs zu beachten! Der Kauf eines Fotos berechtigt nicht zur unbegrenzten Verwendung dieses Fotos.

 

Länge und Gliederung des Textes

 

  • Länge:
    Es gibt hier zwar keine festen Vorgaben, jedoch sollte ein Fachartikel ein bestimmtes Thema schon recht gründlich beleuchten. Unter 500 Wörtern ist ein Text vermutlich zu kurz, um das zu erreichen.

 

  • Gliederung:
    • Aussagekräftige Überschrift
    • Dazu passender Inhalt/Content
    • Tipp oder Fazit am Ende

 

  • Zur Strukturierung und für die Lesefreundlichkeit verwenden:
    • Zwischenüberschriften
    • Aufzählungen
    • Fettmarkierungen

 

Der Inhalt

 

1.) NUTZEN aufzeigen

 

Am Wichtigsten ist, dass der Leser des Fachartikels einen echten Nutzen für sich daraus ziehen kann – sprich:

Der Nutzer hat hierdurch Informationen erhalten, die er vorher nicht bedacht hatte und die er jetzt nicht mehr missen möchte. Der Leser soll einen Impuls mitbekommen. Der Fachartikel soll ihn voranbringen, ihm ein wertvoller Ratgeber sein.

 

Versetzen Sie sich in die Lage der potenziellen Kunden:

Welche Probleme/Bedürfnisse haben diese, und wie können Sie sie bei der Lösung unterstützen?

Holen Sie den Leser bei seinem Bedürfnis ab!

 

Um den Leser in Ihr Fachthema hineinzubringen, nehmen Sie Bezug auf die Fakten:

 

  • Was ist …; Hintergründe von …
  • Wofür wird … verwendet/eingesetzt
  • Vorteile/Nachteile … im Vergleich zu … bzw. Tipps:
    Wann ist … das Richtige für den Kunden, wann eher etwas anderes

 

 

2.) ERFAHRUNG einbringen

 

Reines „Fachchinesisch“ ist nicht sinnvoll. Der Fachartikel soll beim Leser hinterlassen, dass der Autor aus eigener Erfahrung über das Thema wirklich Bescheid weiß. So wirkt der Text ehrlich und authentisch und zeigt dem Leser, dass der Autor eine hohe Kompetenz hat. Automatisch wird so der Text allgemeinverständlicher und flüssiger lesbar.

 

 

3.) BEISPIELE nennen

 

Durch die Nennung von konkreten Beispielen aus dem Business-Alltag untermauert der Autor seine Kompetenz. Z.B. „Wenn folgende Situation vorliegt…“ oder „ Wenn sie folgendes Ziel verfolgen…“ oder „Ein Kunde hatte einmal das Problem, dass…“

 

 

4.) CHECKLISTE anbieten

 

Oft braucht der Leser eine kleine Entscheidungshilfe. Bieten Sie in Ihrem Fachartikel – nach Möglichkeit - eine Checkliste an.

 

 

5.) TIPPS oder FAZIT am Schluss

 

Geben Sie dem Leser zum Schluss einen Extra-Tipp oder alternativ ein prägnantes Fazit mit auf dem Weg – das rundet den Artikel ab und bleibt gut im Gedächtnis.

 

 

Und nun: Viel Erfolg beim Blogschreiben!

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Über die Autorin:


Stefanie Engel unterstützt Unternehmer und Unternehmerinnen in Bezug auf die Sichtbarkeit der Firmenwebseite bei Google&Co.: Sie erstellt suchmaschinenoptimierte Webseiten und berät zu allen Online-Marketing-Massnahmen, speziell Google Adwords.

 

Mehr zu Thema Suchmaschinenoptimierung und Stefanie Engel: www.webseitenoptimierung-hamburg.de


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